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… die ersten Eindrücke

… Die Landschaft grandios, die Menschen freundlich und unkompliziert, der Kaffee unglaublich gut. Wir haben das Glück, dass wir mit ein paar sehr netten Kollegen und Wissenschaftlern diese Reise machen können. Wir lernen extrem viel über Kaffeeanbau und über die Situationen im Land bezogen auf die Landwirtschaft. Natürlich gibt es auch die Plantagen, die unverbesserlichen Farmer, die die Pflücker nicht gut behandeln und die die Umwelt mit Monokulturen und Pflanzenschutzmitteln belasten und das ist nicht schön, genau so unschön wie bei uns, wenn Massentierhaltung und überdüngte Wiesen und Felder, sowie Monokulturen die Landwirtschaft bestimmen. 

 Wir sehen aber vor allem sehr gut geführte Fincas, wo Arbeiter gut bezahlt werden und einen Stundenlohn bekommen, anstatt nach Pflückleistung bezahlt zu werden und die sich über nachhaltige Landwirtschaft viele Gedanken machen und vieles Umsetzen. Da kostet dann ein kg Rohkaffee schon mal 15 bis 40 Euro. Ein Beispiel ist Don Omar (seit 25 Jahre mit Bio Zertifikat), der ausschließlich Schattenwirtschaft betreibt, d. h. die Kaffeebäume werden durch größere Bäume wie z.B. Kakao, Avocado und andere noch größere Bäume beschattet und er verwendet sehr gute Varietäten, die sehr gut gedeihen auf diesem Boden ohne viel Pflanzenschutz. Die Erträge sind natürlich geringer, aber durch den höheren Preis wiederum bleibt der Gewinn gleich. Morgen geht es weiter nach Huila, eine komplett andere Gegend, mit anderen Bedingungen, wir sind gespannt …