Café Öffnungszeiten
Ab 1. Oktober hat unser Café in Freistadt neue Öffnungszeiten:
Fr - Sa 08:30 bis 15:00 Uhr; jeweils mit Frühstücksangebot
So - Do geschlossen
Reservierungen für Kaffeeverkostungen und Schaurösten nehmen wir gerne auch ausserhalb unserer Öffnungszeiten entgegen.
Ja, wir sind mit dem Online-Shop säumig. Wir versprechen, dass wir jetzt aber wirklich daran arbeiten und schon bald eröffnen...
Aus den besten am Markt erhältlichen Rohkaffees wählen wir sorgfältig die Sorten aus, aus denen wir unsere Suchan Kaffee Mischungen herstellen. Verkosten Sie und wählen Sie aus, welche Sorte Ihnen am besten schmeckt:
Freistadt ist die Mischung, die wir speziell auf das weiche Mühlviertler Wasser abgestimmt haben. Da weiches Wasser die Säure im Kaffee hervorhebt, besteht diese Mischung zum überwiegenden Anteil aus wenig säurebetonten Sorten. 100% Arabica.
Mit Wien haben wir eine Mischung gefunden, deren feine Säure-Nuancen durch härteres Wasser besonders harmonisch ins Geschmacksbild eingebunden werden. 100% Arabica.
Bologna ist unsere Interpretation italienischer Kaffeekultur. Da vor allem für Süditaliener Kaffee ohne Robusta keinen "richtigen" Espresso ergibt, sind wir für diese Mischung vom 100%-Arabica-Credo abgegangen und haben den 90% Arabica 10% Robusta beigemischt.
Mit Palermo haben wir eine Mischung gefunden, die mit 100% Arabica einen wunderschönen, kräftigen Espresso ergibt. Sehr guter Körper, der sich sofort am Gaumen ausbreitet, ein kräftiges Aroma entwickelt und mit sehr wenig Säure im Abgang ein rundes, langanhaltendes Kaffeegefühl hinterlässt.
Kaffee ist weltweit das wichtigste Genußmittel. Dem Welthandels-Volumen nach liegt Kaffee wertmäßig hinter Erdöl an der zweiten Stelle. Millionen Menschen leben weltweit direkt oder indirekt vom Kaffee.
Gemessen an der Bedeutung und am täglichen Konsum ist das Wissen über Kaffee erstaunlich dünn gesät. Auch die Qualität des Kaffees, den wir täglich zu den verschiedensten Gelegenheiten zu uns nehmen, ist - nun ja - schwankend.
Wenn Sie mehr über Kaffee erfahren wollen, können Sie das hier tun. Wir werden unser Angebot an Informationen, Rezepten und nützlichen Tipps regelmäßig erweitern.
Nur zwei der ca. 80 bekannten Kaffee-Arten sind für den Kaffee-Genuß von Bedeutung, Arabica und Robusta. Kaffee gedeiht unter natürlichen Bedingungen nur innerhalb des 20. Breitengrades nördlich und südlich des Äquators, wobei die beiden Arten unterschiedliche Ansprüche an Standort und Klima stellen.
Arabica, auch als Hochlandkaffee bekannt, ist empfindlich gegenüber zu großer Hitze, Feuchtigkeit und zu viel Wind. In der Regel wird Arabica in Höhenlagen zwischen 1.000 und 2.500 m Seehöhe kultiviert. Je höher die Plantage gelegen ist, desto langsamer wächst die Frucht, desto härter ist der Samen und desto höher die Qualität.
Robusta ist - wie es der Name dezent andeutet - robuster. Die Pflanze verträgt größere Hitze und höhere Niederschlagsmengen und kann daher auch in niedrigeren, oft besser zugänglichen Regionen angebaut werden. Kein Vorteil ohne Nachteil, die Robusta-Bohne ergibt schlicht einen schlechteren Kaffee.
Robusta-Kaffee hat einen charakteristisch erdigen, muffigen Geschmack und ist rau und scharf im Abgang. Diese Geschmacksrichtung wird gemeinhin als "stark" bezeichnet, und das ist nur selten als Auszeichnung gemeint.
Robusta enthält ca. die doppelte Koffein-Menge von Arabica-Kaffee und die doppelte Menge an Chlorogen-Säure, die bei Überdosierung für Magenschmerzen und Sodbrennen verantwortlich ist.
Arabica und Robusta werden nach der Ernte in der Regel unterschiedlich aufbereitet, d.h. vor Ort verarbeitet. Der wesentliche Unterschied liegt darin, dass in der für Arabica typischen nassen Aufbereitung die Kaffeebohnen gemeinsam mit Resten von Fruchtfleisch der Kaffeekirschen fermentiert werden. Dabei entsteht die sog. Feine Geschmackliche Säure, die für den edleren, nuancierten Geschmack von Arabica verantwortlich ist.
Auch aus guten Bohnen kann noch immer schlechter Kaffee gemacht werden. Mögliche Fehlerquellen sind vielfältig - vom Mahlgrad des Kaffeepulvers über die Wassertemperatur bis hin zum Druck bei Espressomaschinen können verschiedene Parameter dafür verantwortlich sein, dass der Kaffee in Ihrer Tasse nicht so gut ist, wie er sein könnte.
Das häufigste Problem aber liegt schlicht in der Dosierung. Um Fehldosierungen zu vermeiden, gibt es bei Filtermaschinen nur ein zuverlässiges Mittel: eine Waage. Geben Sie für die erste Tasse 10g und für jede weitere Tasse 6g Kaffeepulver in den Filter, und Sie bekommen einen guten Kaffee. Wenn Sie Ihren Kaffee lieber etwas stärker trinken, verwenden Sie bis zu 8g pro zusätzlicher Tasse.
Auch bei Espressomaschinen sollte die gewohnheitsmäßige Dosierung gelegentlich mit einer Waage überprüft werden, auch wenn hier durch die Größe des Siebträgers ein geringerer Spielraum für Abweichungen gegeben ist. Ein ordentlicher Espresso wird aus 8g Kaffeepulver gemacht.
Bei vollautomatischen Maschinen kann die Dosierung in der Regel nur durch den Servicetechniker verändert werden.
...für besseren Kaffee aus der Espressomaschine:
1. Tassen vorwärmen
Bevor der Kaffee in die Tasse kommt, diese mit heißem Wasser aus dem Wasserkocher oder aus der Espressomaschine vorwärmen.
2. Nicht durchlaufen lassen
Lassen Sie durch das Kaffeepulver grundsätzlich nur eine Espresso-Menge Wasser pro Portion durchlaufen. Bei Vollautomaten vergessen Sie die Knöpfe mit den großen Tassen drauf. Mit zu großen Wassermengen wird der Kaffee überextrahiert, d.h. unerwünschte Bitterstoffe werden gelöst.
Für eine größere Tasse verlängern Sie den Espresso mit beliebig viel heißem Wasser (Trinktemperatur). So wird ein Verlängerter richtig gemacht. Sie schmecken sofort den Unterschied. Für eine Melange wird ein Espresso leicht verlängert und die gleiche Menge Milch dazugegeben.